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Schaumverödung


Moderne Behandlungsmöglichkeiten von Krampfadern und Besenreisern: Die Schaumverödung

Die Schaumverödung hat die Behandlung von Krampfadern revolutioniert. Zwar ist in  bestimmten Fällen eine Operation unumgänglich, aber durch eine frühzeitige Verödungsbehandlung können meist bestehende Krampfadern beseitigt und ein Fortschreiten des Krampfaderleidens verhindert werden.
Moderne Art der Verödung: Schaumsklerosierung
Die Verödung von Krampfadern (Sklerosierung) ist ein elegantes Verfahren, das auch anstelle einer Operation eingesetzt werden kann.

Ablauf
Die Krampfadern werden punktiert und der Arzt spritzt ein Mittel ein, das die Innenwand der Vene so verändert, dass es zu einem Verschluss kommt. Man muß sich die Krampfader wie einen Schlauch vorstellen, der durch das eingespritzte Mittel von innen so aufgeraut wird, dass er verklebt. Durch dieses „Verkleben“ wird der Blutstau, der vorher bestand, verhindert; die verschlossene Ader wird vom Körper abgebaut.

Besonderheit der Schaumverödung

 Aethoxysklerol nur wird nun – im Gegensatz zu früher nicht in flüssiger Form, sondern  mit der vierfachen Menge an Luft aufgeschäumt. Wird dieser Schaum in die Vene  eingespritzt , vermischt er sich nur langsam mit dem Blut und und entfaltet eine bessere Wirkung an der Venenwand.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Häufig kommt es nach dem Veröden zu blauen Flecken an den Einstichstellen. Diese Blutergüsse werden vom Körper innerhalb weniger Tage oder Wochen aufgelöst. Außerdem kann es durch das Verödungsmittel zu Verhärtungen in den Krampfadern kommen. Meist lösen sich diese von selber auf.

Häufig kommt es auch zu einer Braunverfärbung der Haut über den erfolgreich sklerosierten Krampfadern. Überwiegend lösen sich diese braunen Stellen innerhalb von Wochen oder Monaten auf und nur ganz selten können sie bleiben und kosmetisch stören. In seltenen Fällen kann es auch zur Ausbildung von kleinsten Besenreisern an verödeten Stellen kommen.

Allergien
auf das verwendete Aethoxysklerol sind sehr selten,  allergischen Hauterscheinungen und Kreislaufreaktionen sowie gelegentlich Kopfschmerzen oder Migräneanfälle bei hierfür empfindlichen Menschen.
Selten kann es zu Nervenschädigungen oder in ganz seltenen Fällen zu kleinen Hautnekrosen und in der Folge zu kleinen Wunden an den Verödungsstellen kommen.




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